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NO PORNO Wege aus der Pornografiesucht
Informationen und Hilfestellung
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Definition und Ursachen der Onlinesucht
In der Fachliteratur ist die Rede von einem pathologischem Internetgebrauch = PIG oder Internetabhängigkeit. Die Linie zwischen einem normalen Gebrauch und einem „nicht aufhören können“ ist nicht eindeutig zu definieren. Für 3-4% 1der derzeit 32 Millionen Internetbenutzer, also ca. 1 Million Menschen, ist der derzeitige Gebrauch des Mediums problematisch. Viele von ihnen sind chatsüchtig. Sie bewegen sich im Kommunikationsbereich und chatten, kommunizieren massiv mit Emails oder beteiligen sich an Foren. Wieder andere Onlinesüchtige sind spielsüchtig. Viele Jugendliche bewegen sich häufig und lange im Spielbereich. Eine dritte Form der Onlinesucht ist die der Onlinesexsucht (Cybersex).
Etwa 200.000 Menschen (die Schätzungen in verschiedenen Statistiken liegen zwischen 200.000 und 500.000 Menschen) sind internetsexsüchtig. Diese Menschen schauen sich Bilder oder Filme an oder beteiligen sich an Erotik-Chats. Der Sexsüchtige ist stets auf der Jagd nach einem Objekt, mit dem er angenehme sexuelle Gefühle entwickeln kann. Nach der sexuellen Entladung folgt die Ernüchterung und das Spiel beginnt von vorne. Sexsüchtige wechseln häufig den Benutzernamen, um nicht entdeckt zu werden.
Es handelt sich um eine phantasievolle Selbstbefriedigung, wobei sowohl geschriebene Worte, Bilder, Filme als auch Sexkonservationen benutzt werden.
Cybersexsüchtige sind in der Regel auf der Flucht vor der Wirklichkeit und meiden die Konfliktbearbeitung. Sie suchen etwas, das ihnen im persönlichen Kontakt nicht möglich ist oder was sie nicht erreichen können. Dabei handelt es sich oft um die Unfähigkeit des Kennenlernens von Menschen, mit denen man außergewöhnlich vertraut und offen sprechen kann. Im Internet stehen keine Scham, keine Äußerlichkeiten, keine Angst vor Ablehnung im Weg. Die Einsamkeit, die durch die Kontaktarmut entsteht, treibt sie zu diesem Ausweg.
Die „neue Heimlichkeit“ der Medien, wie das Internet und Kommunikationswege wie die SMS es ermöglichen, hat weitgehend die Angst vor dem Erwischt-Werden beseitigt. Pornographie und Chatforen im Internet ermöglichen zu jeder Zeit und aus fast jedem Büro die Beschäftigung mit kommerziellen Erotik-Angeboten.
Es gibt im Internet keinen wirksamen Jugendschutz, und auch Erwachsene scheinen häufig völlig damit überfordert, sich vor dem Überangebot zu retten. Das Sex-Geschäft boomt wie nie zuvor mit Millionen Umsätzen, die über Telefonate gescheffelt werden, oder über Prostitution und Kinderpornographie.
http://www.weisses-kreuz.de
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Buchtipp |
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